Puccini lacht
Eine Reise durch die Orte, die einem der größten Opernkomponisten aller Zeiten am Herzen lagen
Fahrradtyp: Gravel
Dauer: Tagestour
Wir beginnen mit: Puccini-Museum – Giacomo Puccinis Geburtshaus, Piazza Cittadella, Lucca
Die Reiseroute konnte nur am Puccini-Geburtshaus-Museum beginnen, wo Giacomo Puccini geboren wurde.
Wir gehen durch die Plätze und Straßen der Altstadt und verlassen die prächtigen Renaissancemauern durch die Porta Santa Maria.
Wir folgen den Schildern zum Flusspark, um zum Foro Boario zu gelangen, wo jeden Samstag der Bauernmarkt stattfindet.
Wir nehmen den Rad-/Fußgängerweg Puccini und folgen einem Stück unbefestigter Straße, die am Fluss Serchio entlangführt und uns sicher zur Ortschaft Ponte a Moriano bringt.
Nachdem wir das Zentrum von Ponte a Moriano durchquert haben, verlassen wir den Rad-/Fußgängerweg und fahren weiter Richtung Norden auf der Via Ludovica, bis wir das Dorf Diecimo erreichen. Dort biegen wir ab und überqueren das Val Pedogna, bis wir den Beginn des Anstiegs erreichen, der zum Weiler Celle Puccini führt, dem Geburtsort des Großvaters des Komponisten und wo der Maestro einen Teil seiner Kindheit verbrachte.
Das Stammhaus am Rande der Stadt, mitten im Wald, beherbergt heute ein der Familie gewidmetes Museum und im Innenhof finden im Sommer eine Reihe von Opernkonzerten statt.
Wir verlassen Celle Puccini und nehmen die schöne, weitgehend verkehrsfreie Straße, die zur Kirche San Pietro Apostolo in Fiano hinaufführt, wo wir mit der Abfahrt auf der Panoramastraße beginnen, die uns nach San Martino in Freddana führt.
Von der SP1, die das Freddana-Tal durchquert und Lucca mit der Küste verbindet, nehmen wir den Abschnitt der Via Francigena, der uns praktisch autofrei zur Certosa di Farneta führt, nachdem wir durch kleine Städte wie Piazzano und San Macario in Piano gefahren sind.
In der Ortschaft Farneta, die für ihre Kartause bekannt und wegen des von Nazi-Truppen in der Nacht vom 1. auf den 2. September 1944 verübten Massakers berüchtigt ist, beginnen wir den Aufstieg auf einer verlassenen und wunderschönen Straße, die uns nach Chiatri Puccini führt, wo sich eine der Villen des Komponisten befindet.
„Von dort oben hat man eine bezaubernde Aussicht: die Küste von Livorno bis La Spezia; die Flüsse Arno und Serchio; Korsika, bei klarem Wetter die Inseln Gorgona und Capraia, und auch die Macchia von San Rossore, Migliarino und die Bourbon-Macchia von Lucca.“
Nachdem wir Chiatri hinter uns gelassen haben, radeln wir zunächst zum Monte Quiesa und dann zum Massaciuccoli-See, einem Naturschutzgebiet mit bezaubernden Landschaften. In Ripafratta stoßen wir wieder auf den Puccini-Radweg, der am Fluss Serchio entlangführt und über die San Pietro-Brücke zurück in die Umgebung von Lucca führt.

Körperlicher Einsatz: Mittel
Technischer Schwierigkeitsgrad: Mittel
Länge: 95 km
Höhenunterschied: 1100 m
Höhenunterschied bergab: 1100 m
Maximales Kontingent: 450 m
Schotterstraßenoberfläche: 25%
Befestigte Straßenoberfläche: 75%
Empfohlener Zeitraum: von März bis Oktober
Hinweis:
Wer eine einfachere und weniger anstrengende Route ausprobieren möchte, kann diesen Weg erkunden und sich auf die Strecke von Ponte a Moriano (nördlich von Lucca) bis zum Massaciuccoli-See beschränken; etwa dreißig Kilometer praktisch ohne Höhenunterschied. Dies ist der sogenannte „Puccini-Rad- und Fußgängerweg“, der entlang des Flusses Serchio bis zum vom Künstler geliebten See führt.