Bagni di Lucca

Bagni di Lucca ist eine ruhige Stadt im toskanisch-emilianischen Apennin, wo der Fluss Lima in den Serchio mündet. Bekannt für sein hervorragendes Heilwasser und sein mildes Klima, ist es seit langem ein beliebtes Reiseziel für Besucher und Urlauber aus ganz Europa.

Die Kettenbrücke in Bagni di Lucca. Eine Hängebrücke, die von Eisenketten getragen wird und

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ADRESSE: Infopunkt Bagni di Lucca – Viale Umberto I, 97 Bagni di Lucca

TELEFONO: 0583 805745

Die Dichter Lord Byron, Percy Bysshe Shelley, Giosuè Carducci, Giovanni Pascoli, Eugenio Montale und die Musiker Richard Strauss, Niccolò Paganini, Pietro Mascagni und Giacomo Puccini.

In dieser Ecke der Toskana gibt es viele Orte zu besuchen und Erlebnisse zu genießen: das Spa; die eindrucksvolle Kettenbrücke, die vom Architekten Lorenzo Nottolini entworfen und 1860 fertiggestellt wurde; die anglikanische Kirche und der Friedhof aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die von der englischen Gemeinde in Auftrag gegeben wurden; in der nahegelegenen Stadt Ponte a Serraglio das Royal Casino, das erste zugelassene Casino Europas, in dem das Roulettespiel erfunden worden sein soll und das heute ein Museum ist; für Outdoor-Fans die adrenalingeladene Floßfahrt auf dem Fluss Lima oder der aufregende Ausflug durch die natürliche Schlucht Orrido di Botri.

Puccini-Reiseroute

Bevor er nach Mailand zog, um sein Studium am Konservatorium fortzusetzen, Giacomo Puccini Er reiste nach Bagni di Lucca, um in einer kleinen Tanzkapelle im Teatro Accademico, im Casino und in der Sala Ducci in Ponte a Serraglio Klavier zu spielen. Zum Abendessen war er fast immer Gast von Adelson Betti (Vater des Geigers Adolfo) und schrieb ein Stück für ihn (Vexilla Regis), das während der Karwoche in der Stadtkirche aufgeführt wurde, wobei Betti selbst als Organist und Chorleiter fungierte.

In den folgenden Jahren kehrte Puccini als Sommerfrischler nach Bagni di Lucca zurück: Hier hatte er viele gute Freunde, konnte in Ruhe arbeiten („la quiete bagnajola“) und sich vom Stress gesellschaftlicher Verpflichtungen erholen. Wenn die Sommermonate besonders heiß waren, verbrachte er sie gern in Abetone, in den Bergen von Pistoia, unweit von Bagni di Lucca; eine Zeit lang besaß er dort sogar ein Haus und verbrachte im Sommer 1903 hier seine Kompositionen. Madama Schmetterling

Im Jahr 1909 verbrachte er einige Wochen im Grand Hotel delle Terme und komponierte dort den zweiten Akt von Der Westen fanciulla.

Im Jahr 1920 hielt er sich im Hotel Vittoria auf und dank Baron Edoardo Fassini Camossi kam es zu der entscheidenden Begegnung mit den Librettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni für das Schreiben der Texte seiner letzten großen unvollendeten Oper. Turandot